Studium in den USA – Vom Traum zum Studienplatz an der internationalen Hochschule und meinem ersten Semester in Missouri

Erwartungen an das internationale Studium in den USA, die Bewerbung und die Erfahrungen im ersten Semester

Philipp Holz stammt aus Schleswig-Holstein, aus der Nähe von Hamburg. Er studiert mit Unterstützung unseres Universitätsstipendiums Finanzwesen an der Truman State University in Missouri. Hier berichtet er über seine Erfahrungen.

Mein Schüleraustausch USA hat mich zum Studium an einer Hochschule in den USA motiviert

Mein Traum, in den USA zu studieren, entwickelte sich während meines Austauschjahres in Minneapolis, Minnesota, im sogenannten mittleren Westen der USA. Bis zu dem Zeitpunkt war es das beste Jahr meines Lebens. Ich konnte sehr viele Erfahrungen für mich sammeln, neue Eindrücke gewinnen, lernte selbstständiger zu sein und verbesserte mein Englisch. Auch das High School-Leben habe ich sehr genossen. Ich war nicht nur von meinen Lehrern begeistert, sondern vor allem hat mir die großartige Gemeinschaft meiner High School sehr gefallen.

Freitagabends war ich mit meinen Freunden bei allen Football- und Basketball-Spielen und auch ich selbst habe Fußball und Golf für meine High School gespielt und dadurch meine engsten Freunde während meines Austauschjahres kennengelernt. Die Aktivitäten und Sportarten nach der Schule sind ein großer Bestandteil des amerikanischen Schullebens. Nach der Rückkehr nach Deutschland war für mich klar: Da möchte ich studieren!

Wie ich meine Hochschule in den USA ausgewählt und gefunden habe

Während meines Bewerbungsprozesses waren zunächst die wichtigsten Kriterien, dass die Uni bezahlbar ist und gleichzeitig ein gutes akademisches Ansehen hat. Bei der Auswahl hat mir ein College-Führer über die besten 300 Colleges in den USA sehr geholfen.

Meine Erwartungen an das Studium in den USA

Nachdem ich an der Truman State University angenommen wurde, hatte ich die Erwartung, viel Neues zu lernen und dabei in kleinen Gruppengrößen mit intensiver Betreuung zu studieren. Die Betreuung erwartete ich nicht nur für mein Studium seitens der Professoren, sondern, da sogenannte career services angeboten werden, auch hinsichtlich der Studienplanung und späteren beruflichen Orientierung. Als Freizeitgestaltung ging ich davon aus, häufig zum College-Football und -Basketball zu gehen.

Das erste Semester hat meine Entscheidung für das Studium in den USA bestätigt

Nun nach dem ersten Semester wurden eigentlich alle meine Erwartungen erfüllt und ich genieße es sogar noch mehr als ich dachte, obwohl dies doch eigentlich unmöglich war. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung diesen Schritt gewagt zu haben. Wie erwartet habe ich sehr kleine Kurse / Klassen und werde von den ganzen Beratern gut beraten, z.B. über die Kurse die ich belegen muss oder was für Praktikumsmöglichkeiten ich habe. Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass man die Professoren hier an der Uni sehr leicht erreichen kann und die auch sehr hilfreiche Tipps geben.

Sport ist an meiner Hochschule in den USA wichtig und macht Spaß

Außerdem gehe ich regelmäßig zu den Herren-Basketballspielen, weil ich mit meinen Freunden aus der Studentenverbindung Sigma Phi Epsilon unserem „Bruder“ aus der Studentenverbindung zuschaue. Lediglich zu den Football-Spielen gehe ich fast nie, da keine meiner Freunde gehen und weil unser Uni-Team offen gestanden leider ziemlich schlecht ist. An meiner Uni sind die Stadien deutlich kleiner als was ich von den anderen Unis kenne, da die Uni mit knapp 7.000 Studenten sehr klein ist. Nichts desto trotz genieße ich es bei den Sportteams zuzuschauen.

Wie ich an meiner Universität in den USA schnell Freunde gefunden habe

Wie seinerzeit meine High School hat auch meine Uni eine fantastische Gemeinschaft. Der Großteil der Studenten sind in den verschiedenen Studentenverbindungen Mitglied. Ich hatte es zwar ursprünglich nicht erwartet einer beizutreten, aber als ich das System  und die Leute in meiner jetzigen Studentenverbindung kennengelernt habe war ich so begeistert, dass ich mich doch dazu entschlossen habe.

Jetzt kommt die Mehrheit meiner Freunde aus meiner Studentenverbindung, aber auch in meinen Kursen haben sich gute Freundschaften ergeben. Besonders freut mich, dass es mir gelungen ist, einen intensiven Kontakt mit Amerikanern zu haben und nicht in einer „International-Community“ zu leben.

Lernen konnte ich in meinem ersten Semester in den USA auch sehr gut

Auch akademisch war das erste Semester ein Erfolg. Mit einem Notendurchschnitt von 3,8 (Höchstnote 4,0) habe ich mich für die „Fall 2017 Vice President for Academic Affairs‘ List“ qualifiziert, für die ein Notendurchschnitt von 3,5 erforderlich ist.

Euer Philipp

Über uns

Wir sind die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Die Stiftung ist gemeinnützig. Sitz der Stiftung ist in der Nähe von Hamburg. Für unsere Aktivitäten arbeiten wir mit Partnern und Förderern in ganz Deutschland zusammen. Mit diesem Blog geben wir Erfahrungsberichte, Informationen zur Orientierung und Tipps & Tricks zum Thema "Internationale Hochschulen und Studieren an Universitäten und Colleges weltweit" und stellen wir qualifizierte Internationale Hochschulen vor.

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