Studieren an einer internationalen Hochschule in den USA – Emilys Spring Semester in Charleston

Neuer Studienschwerpunkt an der Universität in den USA, Job an der Universität, eigene Wohnung, Spring Break

College of Charleston: Gebäude auf dem Campus

Emily Steinmeister kommt aus Nordrhein-Westfalen. Sie studiert mit Unterstützung unseres Universitätsstipendiums seit Herbst 2017 am College of Charleston in South Carolina. Hier berichtet sie über ihre Erfahrungen.

Start ins neue Jahr an der internationalen Hochschule in Charleston

Im Dezember 2017 habe ich drei Wochen zu Hause in Deutschland verbracht, bevor es gegen Anfang Januar wieder zurück nach Charleston, South Carolina, ging. Der Abschied fiel schwer, schwerer als noch im August vergangenen Jahres. Die Reise zurück nach Charleston stellte sich schwerer dar als erwartet. Mein Anschlussflug von Charlotte nach Charleston wurde auf Grund schlechter Wetterlage abgesagt. Als ich dann einige Stunden später mit dem Auto in Charleston ankam, waren die Straßen ein wenig vereist; alle Flüge wurden jedoch trotzdem abgesagt. Man ist in South Carolina keinen Schnee gewöhnt und schon die kleinsten Schneefälle lösen bei den Bewohnern Panik aus. Die Flughäfen werden geschlossen, genauso wie einige Straßen und die meisten Geschäfte. Nach einigen Tagen stiegen die Temperaturen langsam an und es kehrte wieder Normalität ein.

Mein Job am College of Charleston

In diesem Semester fing nun auch mein erster Job auf dem Campus an. Als internationale Studentin mit einem F1 Student Visa darf ich nur auf dem Campus meiner Uni arbeiten. Im vorherigen Semester habe ich mich also für einen Job als Lehrerin für die Nachhilfe in Deutsch D beim CSL (Center für Student Learning) beworben.

Durch die Nachhilfe habe ich meine eigenen Deutschkenntnisse wieder aufgefrischt, denn ich muss täglich den Akkusativ, Nominativ, Dativ, etc. erklären. Das war anfangs schwierig, da man als Muttersprachler normalerweise einfach auf sein Gefühl hört und nicht weiter über die Regeln nachdenkt.

Wohnungssuche in Charleston

Nach kurzer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen nächstes Semester, im Herbst 2018, nicht zurück ins Wohnheim zu ziehen, sondern eine Wohnung außerhalb des Campus zu mieten. Die Entscheidung fiel mir leicht, da das Leben in den Studentenwohnheimen nicht das einfachste und bequemste ist. Ich bin froh, dass ich diese typisch amerikanische Erfahrung machen durfte, doch freue mich schon sehr darauf, in eine gut ausgestattete Wohnung mit Küche und eigenem Bad zu ziehen.

Nach einer Weile habe ich eine schöne Wohnung in einem Wohnkomplex gefunden. Der Weg zu meinen Kursen wird nun etwas länger sein, aber ansonsten ist die Lage gut. Ich habe nicht lange gewartet und meinen ersten Mietvertrag abgeschlossen. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber ich glaube, der unterscheidet sich nicht groß von einem deutschen Mietvertrag.

Meine Kurse am College of Charleston: Neuer Schwerpunkt Anthropologie

Dieses Semester habe ich einen English Kurs, der Pflicht für alle Studenten ist, und einen Anthropologie Kurs belegt. In dem English Kurs haben wir viel gelesen und mussten oft Aufsätze, sogenannte „Essays“ zu akademischen Themen mit vertrauenswürdigen Quellen schreiben. Das war zwar viel Arbeit, hat jedoch auch viel Spaßgemacht. Wenn ich nun akademische Texte auf Englisch verfassen muss, fühle ich mich sehr sicher.

Anthropologie war kein Pflichtkurs. Ich habe ihn als Wahlfach belegt. Obwohl ich mich noch nie groß mit Anthropologie, mit der Lehre des Menschen und seiner Kultur, befasst habe, habe ich den Kurs gewählt. Die Kursbeschreibung hat mein Interesse geweckt.

Bevor ich mein Studium angefangen habe, musste ich mir überlegen, was ich überhaupt studieren will. Ich habe mich dazu entschlossen Kommunikation zu studieren. Die Kurse, welche ich bisher dazu belegt habe, waren interessant. Für mich allerdings nicht so interessant wie Anthropologie. Ich habe mir lange Gedanken gemacht und habe beschlossen, meinen Major zu Anthropologie zu ändern. Das heißt nicht, dass die Kommunikationskurse für mich umsonst waren. Ganz im Gegenteil, ich habe viel mitgenommen und ich werde die Richtung in meinen Minors weiterverfolgen. Minors sind an amerikanischen Universitäten die Nebenfächer, welche ebenfalls eine wesentliche Rolle spielen.

Dieses Semester hat sich Einiges für mich geändert, zum Positiven! Für nächstes Semester habe ich bereits Anthropologiekurse gewählt, unter anderem Forensische Anthropologie und Kulturelle Anthropologie. Ich bin sehr gespannt und freue mich schon jetzt darauf!

Spring Break im Studium an der internationalen Hochschule in den USA

An vielen amerikanischen Universitäten haben die Studenten Ende März eine Woche Spring Break. Viele Studenten gehen dann nach Mexiko, Kalifornien oder Florida. Eine Freundin und Ich haben uns kurzfristig entschieden, die Zeit zu nutzen um uns Florida anzuschauen. Florida ist zum Glück nicht so weit von South Carolina entfernt.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Emily

Über uns

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